Begungsreisen nach Tansania sind nicht billig, aber sehr wichtig, um eine lebendige Partnerschaft zu haben!

Deshalb bedanken wir uns recht herzlich bei folgenden Institutionen und Vereinen für die Unterstützung:

Reger Stiftung HHS, Verein der Freunde und Förderer HHS, Bingo Projektförderung und KED (Kirchlicher Entwicklungsdienst)

Reise April 2014

Berichte:

Marcel von Borstel

Frieder Glimm und Marten Lorenzen

Marie Litwinski

Lina Kleingarn und Simon Dickmann

Vier Monate in Tansania August 2012 bis Januar 2013

Bericht von Mareike Röpstorff, Hanna Kay, Nils Wilke, Mewes Muhs und Carsten Lorenzen

25.08.2012 - 15.09.2012 Reise nach Tansania

Bericht von Angela Wöhlk, Niklas Wöhlk und Nina Drokur

11.4. – 2.5.2011 Schülerbegnungsreise nach Tansania

Acht Schüler und Schülerinnen, zwischen 15 und 18 Jahren, der Heinrich-Heine-Schule, fuhren für drei Wochen in Begleitung von Evelyn Bernhardt (HHS) und Angela Wöhlk (GRS) nach Tansania. Dort lebten wir in Gastfamilien und nahmen am Unterricht an den verchiedenen Schulen teil. Wir besuchten die Projekte der e.v. luth.Tansaniagruppe Heikendorf und des Vereins Rafiki e.V. Auf dem Markt haben sich die Schüler Kleidung nähen lassen, in den Gastfamilien wurden mit der Gastmutter Chapati und Mandasi gebacken. Mit einer Fieldworkerin besuchten wir einige Waisenfamilien. Außerdem unternahmen wir einen Ausflug mit Tansanischen Schülern.

Im zweiten Teil unserer Reise gingen wir auf Safari und besuchten die Nationalparks, wie den Ngorongoro Krater, den Lake Manyara -und den Tanrangire Nationalpark.

Der Abschluss bildete der Besuch von Bagamoyo und Sansibar. Dort findet man viele Orte, die die Geschichte von Deutsch Ostafrika zeigen. Wenn man Sansibar - die Gewürzinsel- besucht, gehört natürlich auch eine Gewürztour dazu.

Im folgenden berichten die Schüler und Schülerinnen über ihre Erlebnisse in Tansania. Das Projekt "Tansania und ich" ist  eine Gegenüberstellung unserer Schüler und der Schüler aus der Vunjo Seconfary School.

Berichte:

Mareike Röpstorff

Frederike Muhs

Sarina Duchâteau und Madline Lentins

Anna Heinzel

Mewes Muhs

Carten Lorenzen

Projekt "Tansania und ich":   

CARSTEN   MAREIKE    FREDERIKE     MEWES   ANNA    SARINA   FLORIAN    MADLINE

10.6. - 1.7.2010 Sechs Lehrkräfte aus Mrimbo nehmen am Unterricht der Heikendorfer Schulen teil

Unser Ziel war die Intensivierung der seit 1998 bestehenden Partnerschaft zu den vier Primary Schools in Mrimbo und der seit 2009 bestehenden Partnerschaft zu Vunjo Secondary School.

Die Gäste haben einen Paten in der Schule bekommen, mit dem sie in verschiedenen Klassenstufen in der Grund, Haupt, Regionalschule und am Gymnasium teilgenommen haben. Dort haben sie in den Fächern Musik, Kochen, Sport, Englisch, Biologie, Kunst und Mathematik die Unterrichtsstrukturen kennengelernt und konnten Unterrichtsideen austauschen.

Interessant und zunächst verwirrend fanden sie unser Schulsystem. Fasziniert waren sie von der Menge der Unterrichtsmaterialien, die den Schülern und Lehrern zur Verfügung stehen. Auch die gute Beziehung zwischen Schülern und Lehrern ist ihnen aufgefallen, die hier wesentlich intensiver ist als in Tansania, - die Schüler haben keine Angst etwas zu sagen. Hier sind die Schüler frei und beteiligen sich am Unterricht. Sie stellten uns viele Fragen und waren sehr an Mrimbo interessiert. Die Lehrer halten die Schüler an ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Für Probleme Lösungen zu finden. Für den Unterricht werden alle Sinne der Schüler angesprochen, sie sehen, fühlen, hören und bewegen sich, es wird viel praktischer Unterricht genutzt. Dadurch behalten die Schüler alles besser, in Tansania wird nur aus Büchern unterrichtet, es gibt nicht viel Material, selbst die Lehrer können alles nur theoretisch erklären, weil sie es selber noch nie erlebt haben z. B. Verkehrsmittel.

Positiv wurde von unseren Gästen auch die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule gesehen, in Tansania ist diese nicht so intensiv und gut. Sehr gut waren auch die Aufenthalte im Lehrerzimmer, wo viele Gespräche stattfanden.

In der Schule und auch beim Mittagessen mit den Schülern und einigen Lehrern, konnten sie die Schulsituation Erleben und Mitleben.







Den vollständigen Bericht finden Sie hier!

18.8. – 1.9.2009 Schülerbegnungsreise nach Tansania

Acht Schüler und Schülerinnen und vier Lehrkräfte der Grund- und Regionalschule und der Heinrich Heine Schule verbrachten zwei Wochen an den Schulen in Mrimbo.
Trotz der vorstehenden manchmal schwierigen Bedingungen, die in den Primary Schools vor Ort herrschen, sind wir immer wieder erstaunt, wie ruhig und diszipliniert die Schüler im Unterricht und in ihrer Freizeit sind und wie sie sich auch für einfache Dinge begeistern lassen

Beeindruckend war auch die Art und Weise des Unterrichts, der trotz der armseligen Lern- und Lehrmittel manchmal recht modern anmutete. Unbeachtet der großen Schülerzahl wurde nicht nur frontal unterrichtet. Die Schüler haben auch diskutiert, sie hatten den Mut nein zu sagen, wenn sie nicht an die Tafel gehen mochten. Sie durften ihre eigene Meinung vor der Klasse vertreten. Und sie bekamen von allen Mitschülern und ihrem Lehrer Applaus, wenn sie an der Tafel waren und zu ihrem Platz zurückkehrten. Dabei war es egal, ob das Gesagte und Geschriebene korrekt war oder nicht. Die Rückmeldung in Form des Klatschens machte den Tafelgang zu einem persönlichen Erfolgserlebnis und die Kinder waren sichtlich stolz auf ihre gezeigte Leistung.

Alles in allem waren wir positiv überrascht von dem Verhalten der Schüler und Lehrer sowie von der fortschrittlichen Unterrichtsmethodik in der Vunjo Secondary School und hoffen, die Schule durch unsere zukünftige Partnerschaft unterstützen und fördern zu können.

Wir können aber auch einiges von den Schülern in Tansania lernen, zum Beispiel, dass es ein Geschenk ist, zur Schule gehen zu dürfen. Was für uns der nervige Alltag ist, ist für die afrikanischen Schüler ein real gewordener Traum, denn nicht viele Schüler haben das Privileg, zur Schule gehen zu können. Außerdem sollten wir uns ein Beispiel an ihrem Ehrgeiz und ihrem Durchhaltevermögen nehmen, denn die tansanischen Schüler wissen, dass eine Zukunft nur mit Bildung möglich ist.

Obwohl die meisten Menschen in Mrimbo arm sind, waren sie fröhlich und freundlich. Wir haben hier nie jemanden jammern und klagen hören, dass es ihm schlecht ginge, so wie man es in Deutschland eigentlich ständig hört. Wir nahmen uns vor zufriedener zu sein und uns über das, was wir haben, zu freuen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich alle von uns mit dem Besuch verknüpften Erwartungen erfüllt haben und die so eingeleitete Beziehung zunächst durch die Brieffreundschaften sowie durch Email –Kontakte gepflegt werden soll.


                Uuwo Primary School                                   Vunjo Secondary School

                    Mrimbo                                                        Maringa Chini Primary School

Den vollständigen Reisebericht finden Sie hier!