Willkommen bei ELIMU

- karibu sana -

Verein zur Förderung der Bildung

von Kindern und Jugendlichen in Tansania

ELIMU – (kisuaheli Bildung)

Die Schulpartnerschaft zwischen Heikendorf und Mrimbo besteht seit 1998. Zur besseren Organisation und Koordination wurde aus dem Zusammenschluss der Heikendorfer Schulen - der Grund- und Regionalschule und der Heinrich- Heine - Schule, Gymnasium des Kreises Plön – 2008 der Verein ELIMU gegründet. Die Heikendorfer Schulen haben eine Partnerschaft zu fünf Primary Schools und einer Secondary School in Tansania im Bezirk Kilimanjaro Ost.



ELIMU hat sich zum Ziel gesetzt, “Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in folgenden Bereichen umzusetzen:


Leitfaden

Elimu möchte mit seinem Denken und Handeln, alle angeschlossenen Partnerschulen unterstützen, einen aktiven Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Lebenssituation und Lebenschancen jetziger und zukünftiger Generationen zu leisten. Leitbild sind für uns die Ziele der Agenda 21. Wir verpflichten uns, an einer umweltverträglichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung auf ökologischem, ökonomischem und sozialem Gebiet mitzuwirken.


Ökonomie/Ökologie:
Alle Projekte entstehen mit Material und Handwerkern vor Ort. Die Milch für die Kinder wird von der örtlichen Meierei geliefert, die wiederum ihre Rohprodukte von den Bauern der Umgebung bezieht. Das Mittagessen mit Gemüse, Obst und Fleisch soll von Frauenkochgruppen (womit auch Gleichberechtigung gestärkt wird, wenn Frauen über ihr eigenes Einkommen verfügen können) zubereitet werden, die ihre Zutaten von den lokalen Farmen und Gartenanbauflächen kaufen. Dadurch wird eine nachhaltige örtliche Wirtschaftsentwicklung gefördert, die auf Grund der kurzen Transport- und Arbeitswege auch die Umwelt schont und eine Abhängigkeit bei evtl. Reparaturen u.ä. vermeidet. Nach gemeinsamer Planung und Finanzierung von Projekten sollen unsere tansanianischen Partner ggf. in der Lage sein selbständig und in Eigenregie weiter zu verfahren und sich selbst zu verwalten.

Soziales:
Die Finanzierung der Projekte werden durch Sponsorenläufe, Weihnachtsmärkte, Vorträge, Tombolas und verschiedene Veranstaltungen gewährleistet. Außerdem tauschen wir auf unseren jährlichen Besuchen Ideen aus und entwickeln zusammen Lösungen für die anfallenden Probleme. Durch den persönlichen Einsatz zur Geldwerbung, die Gespräche und die Entstehung von Freundschaften werden nachhaltig soziale Kompetenzen erworben.

Partizipation:
Projekte werden zusammen entwickelt und verwirklicht. Wir sind gleichberechtigte Partner. Dabei sind nicht die Deutschen Partnerschulen Geber und die tansanianischen Nehmer, sondern die Tansanischen Schulen leisten ihren Beitrag und stoßen selbst Projekte an, wir bemühen uns besonders Eigeninitiative zu fördern. Dadurch wird nachhaltig das Selbstwertgefühl und die Verantwortung für das Projekt und die Instandhaltung neuer Gebäude gewährleistet. Häufig wird ein größerer Sponsor wie BINGO Projektförderung mit einbezogen, um ein Projekt zu finanzieren.

Kulturelle Vielfalt:
Wenn bei Kindern schon im Grundschulalter das Interesse für andere Kulturen, Sprachen, für fremde Kleidung und Nahrung geweckt wird, wenn durch Kontakte das Denken und Fühlen eines weit entfernt lebenden Menschen erfasst werden kann, dann beeinflusst das nachhaltig die Akzeptanz und Einstellung. Das ist die effektivste Rassismus-Prävention

Globale Verantwortung:
Durch das Erlernen der Zusammenhänge des Klimawandels am Beispiel Tansanias, durch das Erkennen der Folgen der Abholzung für die Umwelt und die Menschen, die Abhängigkeit der Preise für die Kaffeebauern am Kilimanjaro und den Zusammenhang des fairen Handels, begreifen die Jungendlichen, dass sie eine Verantwortung für ihre Taten und ihren Konsum übernehmen müssen und ihr Verhalten weitreichende Folgen haben kann. Ihre Art und Weise zu Leben wird auf nachhaltige Weise beeinflusst.